Wo Hoffnung Gestalt annimmt IV

Rückblick auf unsere Projektreise 2025

Mahabba Schule (Sr. Demiana)

Die Mahabba-Schule ist eine beeindruckende Oase der Hoffnung mitten in der Müllstadt Kairos. Hinter ihren Mauern begegnen sich fröhliche Kinder und engagierte Lehrer – ein deutlicher Kontrast zum Leben am Existenzminimum rundherum. Seit Jahrzehnten schaffen die Schwestern hier mit unermüdlicher Kraft einen Ort, der Bildung, Wertschätzung und Zukunftschancen ermöglicht. Die Schule eröffnet Kindern aus den ärmsten Familien die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entdecken, zu lernen, zu träumen und sich kreativ zu entfalten. Musik, Kunst und Sport gehören ebenso dazu wie ein respektvoller, herzlicher Umgang. Dieses Engagement wirkt weit über die Kinder hinaus: Auch Eltern und Großeltern erfahren Motivation und Zuversicht, ihr Leben aktiv zu gestalten.

Rund 300 Kinder, der fast 3.000 Schüler*innen, erhalten derzeit Förderung. Schüler*innen werden grundsätzlich nach folgenden Kriterien ausgewählt: Müllgebiet, Geschwisterkind und einem Eignungstest. Obwohl viele Familien kaum über die notwendigsten Mittel verfügen, schaffen 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler ihren Abschluss – ein eindrucksvoller Beleg für die didaktische Arbeit von Schwester Demiana und ihrem Team. Die Mahabba-Schule ermöglicht täglich, dass auch die Ärmsten der Armen ihr Recht auf Bildung, Teilhabe und eine gelingende Zukunft wahrnehmen können.

Wo Hoffnung Gestalt annimmt III

Rückblick auf unsere Projektreise 2025

Dorfentwicklung (Sr. Priscilla)

In den Bildungseinrichtungen der Klöster Bayad und Sidment fördert Sr. Priscilla die Dorfentwicklung nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir besuchten Projekte in den Dörfern Bayad und El Shonowaya. Durch praktische Kurse wie Nähen, Friseurhandwerk und Gesundheitsprogramme werden besonders Frauen befähigt, ein eigenes Einkommen zu erzielen und ihre Familien zu unterstützen. Die Freude und der Stolz der Teilnehmerinnen zeigen, wie sehr diese Schritte zur Selbstständigkeit beitragen.

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Wo Hoffnung Gestalt annimmt II

Rückblick auf unsere Projektreise 2025

Dorfbesuch Zeitun (Sr. Joanna)

Der Besuch im Dorf Zeitun zeigte eindrucksvoll, wie Schwester Joanna und ihr Team gesellschaftliche Veränderungen in einer patriarchalisch geprägten Gemeinschaft anstoßen. Durch getrennte Schulungen für Frauen und Männer werden sensible Themen wie häusliche Gewalt, weibliche Genitalbeschneidung, Hygiene und gesunde Ernährung offen und ohne Scham besprochen. Ergänzend dazu gibt es eigene Alphabetisierungskurse, die besonders Frauen stärken und ihnen neue Handlungsspielräume eröffnen. Die Aufklärung über die schweren Folgen der Beschneidung wirkt nachhaltig – viele Frauen berichteten, dass ihre eigenen traumatischen Erfahrungen sie dazu bewogen haben, ihre Töchter davor zu schützen.

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Wo Hoffnung Gestalt annimmt

Rückblick auf unsere Projektreise 2025

Daughters of Saint Mary

Die Schwestern verstehen „Christus dienen“ als einen Auftrag Ihr Leben nach dem Vorbild des Sterns von Bethlehem auszurichten, in diesem Sinne präsent zu sein, Orientierung zu geben, auf das Wesentliche hinzuweisen – und dann zurückzutreten. Diese Haltung beschreibt ihre glaubensgeprägte, intrinsische und teils kulturelle Motivation, Gottes Liebe sichtbar zu machen, besonders für die ärmsten Menschen. Ein zusätzlicher Kommentar erscheint überflüssig; dennoch kann unsere aufgeklärte Gesellschaft in Mitteleuropa und am linken Niederrhein von dieser Haltung lernen.

 

El Tawfik School (Sr. Virginia)

Die El Tawfik School in Beni Suef feierte ihr 25-jähriges Bestehen und empfing uns mit großer Herzlichkeit. Unter der Leitung von Sr. Virginia

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Sr. Demiana zu Besuch

Liebe Freundinnen und Freunde der Daughters of Saint Mary,

wir freuen uns über den Besuch von Sr. Demiana aus Ezbet el Nakhl, der Schulleiterin der Mahabba Schule, Ende Juni! Sie wird im Zeitraum vom 25. bis 29. Juni bei uns sein. Für Donnerstag 26.06. und Freitag 27.06. freue ich mich über Besuchsanfragen und Programm-Ideen!

Gerne lassen wir uns auch in die Schulen einladen! Bitte geben Sie mir die möglichen Zeitfenster an!

Sr. Demiana

Am Samstag werden wir einen Klausurtag mit dem Partnerschaftsausschuss gestalten und zu Gast bei Bischof Damian, dem Koptischen Generalbischof für Deutschland, in Höxter sein.

Bei Interesse bitte ich um eine Rückmeldung. Wenn wir noch Kapazitäten haben, erweitern wir gerne die Reisegruppe um weitere Interessierte.

Ich bitte um Rückmeldung bis zum 23. Juni, dann werde ich das Programm zusammenstellen und freue mich auf zahlreiche Einladungen in Gemeinden, Schulen und zu anderen Aktivitäten.

Ihr / Euer
Dietmar Boos

Armenspeisung in Beni Suef

Monatlich bekommen 400 Familien in verschiedenen Dörfern in und um Beni Suef Hilfe. Die Begünstigten sind vor allem Witwen, Waisen und ältere Menschen, die oft überhaupt kein Einkommen haben. Darunter sind viele Frauen mit Kindern, denen oft das Nötigste fehlt. Manche erhalten eine kleine Rente vom Land, die 300 ägyptische Pfund nicht übersteigt. Das reicht nicht einmal für eine Person, geschweige denn für eine ganze Familie. Eine Familie in den Dörfern besteht oft aus sechs oder acht Personen, manchmal auch mehr.

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DIAKONIA Konferenz

Hope In A Fragile World

Vom 06. bis 10. September findet die Konferenz „World Federation of Diaconal Associations and Diaconal Communities“ in Neuendettelsau statt.

Das Thema der Konferenz „Hoffnung in einer zerbrochenen Welt“ orientiert sich am Bibelvers aus Jeremia 29,11: „Denn ich, ich kenne die Gedanken, die ich für euch denke, spricht der Herr.“

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Sr. Demiana besucht Sozialprojekte in Moers und Duisburg

Schwester Demiana lebt und arbeitet normalerweise in Ezbet el-Nakhl, einem Müllgebiet in Kairo. Dort ist sie als Leiterin der Mahabba-School tätig. Die Schule ist Teil eines großen Projektes des Schwesterordens „Daughters of Saint Mary“ mit einem Gesundheitszentrum, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen inklusive Werkstatt und Wohnheim sowie einem Sozialberatungsdienst.

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