Auf Wiedersehen Abuna Ruis

Jesus Christus spricht:
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh. 11, 25)

Abuna Ruis ist am Morgen des 31.08.2020 uns vorausgegangen!
Am Abend wurde er von Bischof Gabriel in der Bischofskirche ausgesegnet. Als Studentenpfarrer hat er viele Menschen im Leben und Glauben begleitet.

Dankbar erinnere ich mich an Begegnungen in Beni Suef, an gemeinsame Projekte und den Besuchen im Kirchenkreis Moers. Im letzten November war ich mit einem Pastoralkolleg bei einem Studenten-Meeting zu Gast, wo wir noch einmal auf die gemeinsame Zeit zurückblicken konnten. Viele Begegnungen von jungen Menschen aus der Diözese Beni Suef und dem Kirchenkreis Moers hat er begleitet.

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

Wir sagen auf Wiedersehen zu einem Freund und wissen ihn in Gottes Hand geborgen!

Beni Suef: Aktuelle Situation

Sr. Amalia aus Beni Suef schreibt uns:

Ein Priester hat sich bereits mit dem Corona Virus infiziert und befindet sich im Krankenhaus. Viele Menschen sind zurzeit auf den Straßen unterwegs. Sie kaufen ein, denn es ist Ramadan. Das macht uns große Sorgen! Wir wissen, das Virus ist gefährlich und gerade auch bei uns sehr schlecht einzudämmen.

Firmen und Hotels sind geschlossen.

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Corona-Pandemie bedroht die Ärmsten

Partnerschaft mit der Koptischen Kirche in Ägypten

Das Coronavirus verbreitet sich rasant in Deutschland, Europa und der Welt. Die bestätigten Fälle in Ägypten sind noch relativ niedrig, aber das kann sich schnell ändern. Mit dramatischen Folgen ist zu rechnen, sollte sich Covid-19 beispielsweise in einem der dicht bevölkerten Müllgebiete, wie z.B. Ezbet el Nakhl ausbreiten. Dies hätte fatale Folgen für viele Menschen.

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„Der Hass wird enden, wenn wir einmal groß sind!“

40 Jahre Partnerschaft

Es ist der erste Besuch für Superintendent Wolfram Syben in den Projekten der Daughters of Saint Mary (DSM) in Beni Suef und Ezbet el Nakhl, in der Funktion als leitender Geistlicher des Kirchenkreises Moers. Vor 15 Jahren hat er schon einmal die Gelgenheit gehabt die Projekte vor Ort zu besuchen. Begleitet wird er von Edith Schwarz (KSV), Sr. Bettina Alzner, Gabriele Süsser und mir, als Mitglieder des Entwicklungshilfeausschusses.

In der Schule von El Tawfik beeindruck uns, wie selbstverständlich beim Fahnanpell Texte aus dem Koran und der Bibel dazugehören. Im Kindergarten der Schule singen die Kinder ein Lied, in dem es heißt: „Der Hass wird enden, wenn wir einmal groß sind!“ Ist das nicht eine schöne Vision, die die Kinder von ihrer Zukunft haben? Und dies leben sie auch in ihrer Schule, in ihrem Miteinander!

Sr. Priscilla ist mit Sr. Joanna gemeinsam für die Dorfentwicklungsprogramme mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung zuständig.

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Pastoralkolleg – Papst Tawadros II

Neben der prächtigen Markus-Kathedrale ist der Sitz des koptischen Papstes, davor mehr Sicherheitskontrollen als beim Scheich zwei Tage zuvor. Offizieller Titel ist „Papst von Alexandria und 118. Patriarch auf dem Sitz des St. Markus“. Nach koptischer Überlieferung hatte Markus schon im ersten Jh. die ägyptische-koptische Kirche gegründet. Seit Mitte des 3. Jh., also schon 100 Jahre vor der römischen Kirche, hatte die Koptische Kirche in Ägypten einen Papst.

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Pastoralkolleg – Besuch beim Großen Imam

(geistliches Oberhaupt des sunnitischen Islam und Lehrautorität)
Am 4. November 2019 haben wir als Delegation von Pastorinnen und Pastoren aus Deutschland den Großen Imam getroffen. Scheich Al Azhar nahm sich mehr als zwei Stunden Zeit für uns. Er gab uns Worte der Versöhnung und des Friedens mit auf den Weg: „Die islamische Lehre ruft uns zu menschlicher Bruderschaft auf. Keine Religion ist der Grund für die Gewalt!“, äußerte er.

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Pastoralkolleg 2019 in Ägypten – Erste Eindrücke

Nach der Landung über dem riesigen Kairo fahren wir nachts durch die endlose Wüste nach Süden. Beni Suef heißt die nächste Millionenstadt, hier sind wir im Gästehaus der Daughters of St. Mary direkt am Nil untergebracht. Die langjährige Partnerschaft des Kirchenkreises Moers sorgt für viele Kontakte. Sr. Amalia und Sr. Joanna begleiten uns an diesen ersten Tagen – neben ihrer normalen Arbeit.

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„Gebt den Menschen Eure Liebe. Darin werden sie Jesus erkennen.“

Der Kirchenkreis Moers unterhält seit 40 Jahren eine Partnerschaft zu den „Daughters of St. Mary“ (DSM) der koptisch-orthodoxen Kirche in Ägypten. Eine Delegation aus dem Kirchenkreis besuchte vom 26.04. bis zum 04.05.2019 die Partner: Pastor Dietmar Boos, Leiter des Entwicklungshilfeausschusses, Edith Schwarz, Mitglied im Ausschuss, Pfarrerin Barbara Weyand, Mitglied des KSV und ich.
24 Schwestern of St. Mary leben und arbeiten in Ezbeth el Nakhl, dem zweitgrößten Müllgebiet Kairos.

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