Auf Wiedersehen Sr. Hebba

Sr. Hebba & Sr. Agapie

Jesus Christus spricht:
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh. 11, 25)

Am 23.12.2021 ist Sr. Hebba von uns gegangen und wurde am 25.12.2021 beigesetzt.

Noch ist es unbegreiflich, dass Sr. Hebba nicht mehr da ist. Ganz plötzlich ist sie verstorben. Ich kannte sie seit vielen Jahren. 2004 wurde sie mir von Sr. Agapie, der damaligen Priorin und rechten Hand von Bischof Athanasios (Foto), vorgestellt. Sie war damals noch Novizin und arbeitet mit Menschen mit einem Handicap in Deir El Maymoun. Erst im März 2020 waren wir noch mit Superintendent Wolfram Syben und Mitgliedern des Entwicklungshilfeausschusses bei ihr. In ihrer Einrichtung haben wir gemeinsam mit den Schwestern auf 40 Jahre Partnerschaft zurückgeschaut. Haben gemeinsam Andacht gehalten und den Partnerschaftsvertrag erneuert.  Dort ist auch das gemeinsame Foto mit allen entstanden.
Bischof Athanasios prägte die Bezeichnung „Menschen mit anderen Fähigkeiten“. So wurden ihre Schützlinge von Sr. Hebba angesehen, nicht als Menschen mit einem Handicap, sondern mit anderen Fähigkeiten und dies konnte man in den Begegnungen spüren.

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

Wir sagen auf Wiedersehen zu einer Freundin und wissen sie in Gottes Hand geborgen!

Partner in Beni Suef

Weihnachtsspendenaktion

Mit der diesjährigen Weihnachtsspendenaktion wollen wir die vielfältigen Bildungsprojekte der „Daughters of Saint Mary“ (DSM) in Beni Suef und Ezbet el Nakhl unterstützen. Durch die beiden Schulen in kirchlicher Trägerschaft der Schwestern, Mahabba Schule in Ezbet el Nakhl und El Tawfik Schule in Beni Suef, bekommen viele Mädchen und Jungen die Chance auf eine gute Bildung, die auch die Entwicklung der Persönlichkeit im Blick hat.

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Neue Schwestern geweiht

Sr. Amalia übermittelt die freudige Nachricht, dass Bischof Ghabrial sieben Schwestern und drei Novizinnen in Beni Suef geweiht hat. Darüber freuen wir uns sehr und senden herzliche Segenswünsche nach Beni Suef.

In letzter Zeit erhielt ich Grüße und gute Wünsche. Die Schwestern haben von unserer Corona-Situation gehört. Sie nehmen uns in ihre Fürbitte.

In einer E-Mail schreibt Sr. Amalia: „Die Nachricht, die ich von dir erhalten habe über die Situation in Deutschland, hat mich sehr traurig gemacht. Bei uns in Ägypten ist es wärmer als bei euch, vielleicht haben wir dadurch eine andere Situation. Bei uns gibt es seit dem 1. November eine Bestimmung, dass alle Mitarbeiter in den Behörden geimpft sein müssen. Im Kindergarten haben wir nun auch alle Mitarbeiterinnen impfen können. Die Regierung in Ägypten versucht alles, um das Virus unter Kontrolle zu bekommen. Trotzdem infizieren sich auch hier immer noch viele und Menschen sterben.“

Night School in Ezbet el Nakhl

Sr. Maria betreibt mit unserer Hilfe die „Night School“, eine Schule für Kinder, die die staatlichen Schulen besuchen. Da der Unterricht dort nur rudimentär ist, sind Kinder auf Nachhilfe angewiesen, um einen guten Schulabschluss zu absolvieren. Kinder aus den Müllgebieten können sich dies nicht leisten. Hier setzt die „Night School“ an und unterrichtet im Drei-Schicht-System die unterschiedlichen Klassenstufen. Sr. Maria schickte mir kleine Videosequenzen von der Verteilung von Schultornistern, die sie von unserer Hilfe gekauft hatte. Es ist eine kleine Motivation und Freude für die Kinder, die genau wissen, dass Bildung der Schlüssel für ihre Zukunft ist.

Ezbet el Nakhl: Krankenhaus

„Das neue Krankenhaus im Salam Center hat seinen Betrieb aufgenommen!“ Dies berichtet Sr. Maria, die Oberin in Ezbet el Nakhl.

Bei unserem letzten Besuch im Februar 2020 konnten wir den fünfstöckigen Rohbau besichtigen. Er wurde an der Stelle des alten Krankenhauses, das schon seit 15 Jahren nicht mehr genutzt werden konnte und dem Gebäude des Tor-Hauses errichtet. Das neue Krankenhaus ermöglicht nun den Zugang von außen, ohne das Salam Center betreten zu müssen. Hier sind viele diakonische Einrichtungen beheimatet, die so besser geschützt werden können. Durch den Umzug des Krankenhauses kann die gesamte Arbeit von „Seeds of hope“, der diakonischen Arbeit mit Menschen die ein Handicap haben, wieder ins Salam Center zurückverlegt werden. Dies ist ein großer Fortschritt, da das Wohnhaus keinen Garten hatte und nun der großzügige Garten im Salam Center wieder zur Verfügung steht.

Armenspeisung in Beni Suef

Sr. Amalia lädt jeden Monat bedürftige Familien aus den umliegenden Gemeinden zu einer Armenspeisung ein. Viele Witwen und Kinder sind darunter. Die Einladung erhalten sie von ihrem Gemeindepfarrer. Sr. Amalia kennt viel von ihnen und auch ihre Nöte. Neben einer warmen Mahlzeit und einem kleinen Kulturprogramm, bekommt jeder ein Lebensmittelpaket. Diesen Monat hat Sr. Amalia eine größere Spende von Schuhen bekommen, die sie verteilen konnte.

Darüber hinaus hat Sr. Amalia ein kleines Existenzgründungsprogramm.

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Eine Nähmaschine für eine neue Existenz

Gerade auch in dieser besonderen Zeit muss man an ein Morgen denken. Die Schwestern der „Daughters of Saint Mary“ tun dies in Beni Suef und Ezbet el Nakhl. Sie sind bei den Menschen, verstehen ihre Sorgen und Nöte und sorgen für ein selbstbestimmtes Morgen! So freute sich in der letzten Woche eine Familie über eine neue Nähmaschine. Nach bestandener Nähprüfung trägt sie nun zum Lebensunterhalt der Familie bei.

Sr. Amalia hat in den letzten Wochen verschiedene „small income projects“ finanziert,

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Weihnachtsspendenaktion

„Jesus will einmal in unseren Herzen feiern“

Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Freundinnen und Freunde der Schwestern!

Es ist Advent und wir bereiten uns auf ein ganz anderes Weihnachten vor. Auch für unsere Partner und Schwestern der „Daughters of Saint Mary“ wird es ein anderes Weihnachten!

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